Disziplin und Motivation

Disziplin und Motivation

 

Ein kluger Mann hat einmal gesagt:

Ich bin nicht motiviert,
ich bin nur diszipliniert.

 

Wahre Worte, lieber Herr Kovar! Keiner von uns springt täglich aus dem Bett, fühlt sich topfit und topmotiviert (ich habe von ihnen gehört, es soll sie geben, aber das halte ich für reinen Aberglauben 😉). Die Wahrheit ist, letzten Endes müssen wir einfach diszipliniert sein, weil Motivation kommt und geht. Wir alle haben unsere inneren Schweinehunde, zeitliche Schwierigkeiten und tausend andere Gründe, warum wir dieses oder jenes nicht machen können. Es ist nur so: Aufgeben ist leicht und fühlt sich kurzfristig gut an, weil man glaubt, damit abgeschlossen zu haben. Nur langfristig erzeugt es Schuldgefühle und man hat ständig die Erinnerung, etwas nicht geschafft zu haben. Sich zu überwinden, ist manchmal unglaublich schwer und fühlt sich wie ein unüberwindbarer Berg an. Doch oft ist es nur der erste Schritt ins Ungewohnte, manchmal auch zwei, aber nach einem Training fühlen wir uns immer besser als zuvor und dieses Gefühl nehmen wir mit, wenn sich das nächste Mal der Schweinehund meldet. Mit jedem geschafften Training, wächst das Gefühl, wächst die Disziplin und der anfänglich unüberwindbare Berg wird zu einem kleinen Haufen. Unsere Widerstandsfähigkeit wächst und wir fühlen uns selbstsicherer. Mit jedem noch so kleinen Schritt.

Auch jetzt stehen wir wieder vor so einer Zeit. Mit Rückschlägen umzugehen und sich nicht aus seiner Routine werfen zu lassen, ist nicht so einfach, wenn die Möglichkeiten beschränkt sind. Aber gut, wir nehmen was wir kriegen und werden erfinderisch.

Keine Lust zu laufen? Ok, dann probier’s mal mit Spazieren. Keine Lust auf Training alleine daheim? Dann such dir jemandem, dem es genauso geht und organisiert ein gemeinsames Online Training.

Eigentlich ist es doch egal worum es geht, ob es das Lernen für eine Prüfung ist oder das Aufraffen zum Training. Wir sind einfach evolutionär nicht darauf ausgelegt, uns anstrengen zu wollen, wir wollen lieber Energie sparen. Gut, aber wir müssen uns unsere Energien nicht mehr für die Jagd nach Nahrung oder die Flucht vor dem Säbelzahntiger sparen. Wir müssen uns jeden Tag den kleinen Herausforderungen stellen, die das Leben so mit sich bringt. Was dabei hilft, sind Routinen und Strukturen und ich bin ein riesengroßer Fan von Routinen. Sie helfen uns den Überblick zu bewahren, die Dinge, die uns wichtig sind zu verfolgen und geben uns dabei unglaublich viel Freiheit.

Probiert es doch mal aus: ab heute, mache ich jeden Tag einen kurzen Spaziergang, ab heute, esse ich ein bisschen mehr Gemüse, ab heute mache ich jeden Tag Bewegung, in welcher Form auch immer. Und wenn es nur 20 Kniebeugen sind oder eine Runde um den Block, egal, irgendwann will man mehr, weil es ein positives Gefühl erzeugt, Dinge durchzuziehen, etwas geschafft zu haben. Es dauert, man wird gefordert, aber man geht immer stärker daraus hervor.

Also, seid nicht zu streng mit euch selbst, versucht euch in Disziplin zu üben (mit kleinen, realistischen Schritten) und bleibt in Bewegung. Auch diese Zeit geht vorbei!

#crossfitpantheonlove

Coach Claudia

 

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